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02. November 2004 | Namen und Nachrichten

Vor 100 Jahren erstmals erschienen: „B.Z. am Mittag“

Als „1 Uhr Mittags-Ausgabe der ‚Berliner Zeitung’“ erschien vor 100 Jahren, am 22. Oktober 1904, erstmals die „B.Z. am Mittag“. Das neue Blatt sollte, wie die „Berliner Morgenpost“ zum 100-Jährigen berichtet, eine Lücke schließen. Die „Berliner Zeitung“ erschien, wie damals üblich, in einer Morgen- und einer Abendausgabe, dazwischen jedoch standen die Druckmaschinen im Ullstein-Verlag ungenutzt. Nun gab es für fünf Pfennige mit dem neuen, im „locker feuilletonistischen Ton“ gehaltenen Mittagsblatt täglich „die schnellste Zeitung der Welt“ zu kaufen. Am Kiosk und auf der Straße – Deutschlands erstes Boulevardblatt war geboren. 1943 wurde die „B.Z. am Mittag“ mit dem Konkurrenten „12 Uhr Blatt“ zwangsfusioniert. Ab Juli 1949 gab es die „B.Z. am Abend“ als einzige Boulevardzeitung der DDR. Und 1953 erschien, berichtet die „Berliner Morgenpost“ weiter, im Westteil Berlins wieder eine „B.Z.“ als Morgenzeitung, weil es, so der erste Chefredakteur Malte-Till Kogge, im neuen Berlin „das alte Boulevard-Publikum nicht mehr gab“.

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