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08. April 1998 | Ausland

VÖZ zur Medienordnung

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat sich im Rahmen einer Debatte über die österreichische Medienordnung am 30. und 31. März 1998 in Lech zum dualen Rundfunksystem bekannt. Gegenstand einer Medienordnung müßten die "ordnungspolitischen Voraussetzungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein". Der VÖZ forderte dabei, daß insbesondere die Geschäftsfelder auf die unmittelbare Verwertung der Radio- und TV-Programme, die im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Auftrags produziert wurden, begrenzt werden. Ferner solle der ORF auf bundesweite Fernsehwerbung im Rahmen der geltenden zeitlichen Grenzen beschränkt werden. Programm und Werbung sollten klar getrennt, redaktionell getarnte Werbung verboten werden. Ferner sprach sich der VÖZ-Vorstand erneut gegen eine Umwandlung des ORF in eine Aktiengesellschaft aus. Darüber hinaus forderten die österreichischen Zeitungsverleger, daß im Rahmen einer solchen Medienordnung auch "die künftige gesetzliche Ausgestaltung des privaten terrestrischen TV abgeklärt werden" solle, wobei der regionalen Ausgestaltung des privaten Fernsehens entsprechendes Augenmerk zuzuwenden sei.

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