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18. April 2002 | Allgemeines

„Völlig realitätsfern“: Zeitungsverleger weisen Forderungen der Gewerkschaften zurück

DJV fordert 5,5 Prozent mehr Gehalt / ver.di will sogar 6,5 Prozent

Der BDZV hat am 17. April 2002 in Berlin die Forderungen der Journalistengewerkschaften für einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen als „völlig realitätsfern“ zurückgewiesen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert eine Anhebung der Gehälter in Höhe von 5,5 Prozent, die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verlangt sogar 6,5 Prozent.

„Wer angesichts der schweren Umsatzeinbrüche in den Zeitungsverlagen mit solchen Forderungen aufwartet, hat jedes Augenmaß verloren“, erklärte der Verhandlungsführer der Zeitungsverleger, Werner Hundhausen. Er hob hervor, dass die Krise im Werbemarkt nicht nur einzelne Verlage, sondern die gesamte Zeitungsbranche schwer getroffen habe. Im vergangenen Jahr hätten die Verlage im Anzeigengeschäft das Niveau von 1998 und in vielen Fällen sogar nur das Ergebnis von 1997 erreicht. Aufgrund der schwachen Konjunkturlage halte der Anzeigenrückgang weiter an: In den ersten Monaten des laufenden Jahres sei das Anzeigengeschäft im Vergleich zu 2001 durchschnittlich um weitere zwölf Prozent zurückgegangen. Alle Verlage seien zu drastischen Sparmaßnahmen gezwungen. „Wir erwarten jetzt, dass die Gewerkschaften ihre Tarifpolitik an der Wirklichkeit in unseren Zeitungsunternehmen ausrichten und die Wirtschaftsdaten der Zeitungsbranche auch korrekt darstellen“, so Hundhausen.

 

Internet: www.djv.de

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