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06. September 2001 | Allgemeines

VNZV: Keine Werbung im lokalen Hörfunk

Nordwestdeutsche Zeitungsverlage im Gespräch mit niedersächsischem Kabinett

Die Medien und insbesondere die Tageszeitungen spielen eine bedeutende Rolle in unserer demokratisch verfassten Gesellschaft. Auch stellen die Lokalzeitungen in Niedersachsen mit ihren Inhalten ein großes Stück Identifikation mit der Heimat dar. Dies gelte es zu erhalten, erklärte der niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel anlässlich eines Treffens des Verbands Nordwestdeutscher Zeitungsverlage (VNZV) mit dem niedersächsischen Kabinett.

Eingeladen zu der inzwischen schon traditionellen elften Begegnung von Regierung und VNZV-Vorstand hatte in diesem Jahr die Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover. Peter-Jürgen Lesemann, Vorsitzender des VNZV, erklärte, dass es für die Erhaltung der vielfältigen Zeitungslandschaft in Niedersachsen unerlässlich sei, das Verbot lokaler Werbung sowohl bei den kommerziellen Rundfunkanbietern als auch bei den Bürgermedien beizubehalten. Ferner hob Lesemann noch einmal die außerordentlich nachteiligen Folgen des 630-Mark-Gesetzes für die Verlagsbranche hervor und kritisierte nachdrücklich das geplante Urhebervertragsrecht.

Gabriel versprach, hinsichtlich des niedersächsischen Mediengesetzes (bisher Landesrundfunkgesetz), die vom VNZV vorgetragenen Anmerkungen zu berücksichtigen. Der Ministerpräsident versicherte, dass er nichts von der Einführung lokaler Werbung im kommerziellen wie nicht kommerziellen Rundfunk halte

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