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24. November 2006 | Allgemeines

Vier Milliarden Euro Schaden durch Werbeverbote

Unternehmen präsentieren deprimierende Prognose

Die Werbung treibenden Firmen in Deutschland haben vor weiteren Werbeverboten gewarnt. „Heute sind es die Tabakwaren und die Alkoholindustrie, morgen werden vielleicht Automobilhersteller oder Finanzdienstleister betroffen sein“, sagte die Vorsitzende der Organisation Werbungtreibender im Markenverband (OWM), Margret Buhse, am 17. November 2006 in Hamburg. Wenn alle diskutierten Werbeverbote in Deutschland umgesetzt würden, entstünde ein volkswirtschaftlicher Schaden von fast vier Milliarden Euro. Erst vor wenigen Tagen hatte der Bundestag ein Tabakwerbeverbot beschlossen (lesen Sie dazu auch „BDZV Intern“ Nr. 28/2006).

Anlässlich einer Fachtagung in Hamburg stellte die OWM-Vorsitzende die Prognosen der Mitglie­derfirmen zu Umsatz-Ertragsentwicklung sowie Werbevolumen 2007 vor. Danach erwarten 74 Prozent der befragten Unternehmen einen höhe­ren Umsatz, 54 Prozent gehen von einer besse­ren Ertragslage aus. Dagegen fallen die Progno­sen zum Werbeaufwand „nur mittelmäßig“ aus, wie Buhse berichtete. Bei der Mehrheit, nämlich 55 Prozent der Umfrageteilnehmer, werde das Werbevolumen konstant bleiben, erläuterte sie. Von einer Steigerung gingen 39 Prozent aus, von einer Abnahme sechs Prozent.

Bereits im laufenden Jahr 2006 haben die be­fragten Firmen nach Buhses Angaben zwar Um­sätze und Erträge gesteigert, dies habe sich je­doch nicht im vollen Umfang auf das Werbevolu­men ausgewirkt. Auch sei der prognostizierte positive Effekt der Fußballl-WM in Deutschland auf den Werbemarkt wesentlich geringer als er­hofft ausgefallen. „Alles in allem war die Fußballl-WM sicherlich ein tolles Ereignis, allerdings mit einem nur geringen nachhaltigen Einfluss auf Werbemarkt und Wirtschaft“, meinte Buhse.

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