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27. April 2000 | Allgemeines

Veto gegen Werbung im nichtkommerziellen Lokalfunk

Ministerpräsident Gabriel bei VNZV-JahrestagungMinisterpräsident Gabriel bei VNZV-Jahrestagung

Die niedersächsischen Zeitungsverlage haben sich gegen Werbung zur Finanzierung des nichtkommerziellen Lokalfunks (NKL) ausgesprochen. Sie stützen sich dabei auf ein Gutachten, das anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbands Nordwestdeutscher Zeitungsverleger (VNZV) am 29. März 2000 in Hannover vorgestellt wurde.

Die Studie des Göttinger Wissenschaftlers Jörg Aufermann kommt zu dem Ergebnis, dass eine Finanzierung durch Werbung oder Sponsoring der Gemeinwohlorientierung des Lokalfunks widerspräche. Der VNZV-Vorsitzende Karl Baedeker schlug in diesem Zusammenhang vor, für die Akzeptanz-Bewertung von NKL und offenen Kanälen Maßstäbe festzulegen, die einen Vergleich mit öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern zulassen. Vor einer Entscheidung über eine Zukunft der nichtkommerziellen Sender durch die Politik müssten auf jeden Fall die Ergebnisse der 2002 endenden fünfjährigen Versuchsphase abgewartet werden.

Anlässlich der Mitgliederversammlung, bei der auch der niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel begrüßt werden konnte, standen ferner die schlimmen Folgen des 630-Mark-Gesetzes für die Verlage und das Engagement der Zeitungshäuser bei elektronischen Angeboten im Internet im Mittelpunkt.

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