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07. Dezember 2011 | Allgemeines

Vertrieb im Fokus: Diversifizierung, Kostenkontrolle und Zustelllogistik

90 Experten diskutieren auf BDZV/ZV-Konferenz über Erfolgsstrategien

Wie kann sich der Vertrieb in Zeiten dyna-mischer Märkte als wichtigste Erlössäule der Zeitungsverlage behaupten kann? Das war die zentrale Frage der zweiten BDZV/ZV-Kon¬ferenz „Zeitungsvertrieb im Wandel“ am 10. November 2011 in Köln.

Einigkeit bestand unter den gut 90 Experten darüber, dass Print für die Zeitungen Pflicht und Kür zugleich bleibt; neue Geschäftsfelder kön­nen das Kerngeschäft höchstens sinnvoll ergän­zen. Eine solche erfolgreiche Nische haben zum Beispiel die Marketingfachleute von Reiff Medien in Offenburg für sich entdeckt. Dort wird der Zei­tungsverlag mit dem eigenen Veranstaltungszelt, dem Reiff Medien Dome, zum Veranstalter von Konzerten, Firmenevents und wöchentlichen Studentenpartys. „Dies wirkt sich vielfach positiv aus. Die Marke Reiff wird besser von jungen Zielgruppen wahrgenommen und wir konnten neue Anzeigenkunden gewinnen“, wie Christian Kaufeisen, Vertriebs- und Marketingleiter des Verlags, erläuterte. Mittlerweile habe sich der Club so etabliert, dass das ursprünglich nur als Experiment geplante Projekt zum festen Be­standteil im Portfolio geworden sei. Dass Emotio­nen und Erlebnisse der Schlüssel zum Kunden sind, zeigt auch das Kundenbindungsprogramm KN-Life der „Kieler Nachrichten“. Brigitta Grun­wald, Leiterin des Privatkundenmanagements, präsentierte das abwechslungsreiche Programm, das vom Lampenschirmbasteln bis zum Besuch eines Filmsets reiche.

Weiteres zentrales Thema der Konferenz war die Zukunft der Zustelllogistik. Die Branche steht, so die Teilnehmer übereinstimmend, vor der Her­ausforderung Qualität zu finanzierbaren Kosten zu gewährleisten. Dazu zählt auch die von Ver­lagsberater Markus Bohl diskutierte Frage, wie sich in Zukunft ausreichend Zusteller gewinnen und an die Verlage binden lassen. Bohl riet: „Lo­gistik darf nicht mehr losgelöst von den restlichen Verlagsbereichen gesehen werden. Wir brauchen eine globale Betrachtung der Unternehmensauf­gaben.“

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