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04. September 1998 | Allgemeines

Verleger: WDR muß sechstes Hörfunkprogramm abschalten!

VRWZ fordert Frequenzen für privates Jugendradio

Mit dem neu gegründeten Funkhaus Europa gefährde der Westdeutsche Rundfunk (WDR) Bestand und weitere Entwicklung des Lokalfunks in Nordrhein-Westfalen, kritisierte der Verband Rheinisch-Westfälischer Zeitungsverleger (VRWZ) am 30. August 1998 in Düsseldorf.

Seit diesem Tag strahlt der WDR auf der UKW-Frequenz 103,3 MHz ein neues Hörfunkprogramm landesweit und flächendeckend für ausländische Mitbürger aus. Damit stünden, wie VRWZ-Geschäftsführer Dr. Udo Becker mitteilte, dem von den Zeitungsverlegern getragen privaten Lokalfunk künftig sechs Hörfunkprogramme des WDR gegenüber. Es handele sich hierbei um eine "völlig inakzeptable Wettbewerbsverzerrung, die die Geschäfts-grundlage des dualen Rundfunks in Nordrhein-Westfalen in Frage stellt".

Der WDR verstopfe auf diese Weise Frequenzen, die er bisher offensichtlich benötigt habe, kritisierte der VRWZ und forderte, daß diese "Mehrfachver-sorgung schnellstens beendet werden" müsse. Ein von der Landesanstalt für Rundfunk und dem Lokalfunk in Auftrag gegebenes Versorgungsgutachten werde spätestens im Herbst 1998 die Überversorgung des WDR mit Frequenzen belegen. Aus Sicht der nordrhein-westfälischen Zeitungsverleger müßten die vom WDR nicht benötigten Frequenz-Ressourcen dann einem neuen landesweiten privaten Jugend-programm Radio NRW 2 und dem Lokalfunk zur Optimierung seiner Frequenzversorgung zur Verfügung gestellt werden. Der VRWZ forderte die Medien-politik des Landes dazu auf, "der Verschwendung weiterer Gebührengelder für immer neue öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme endlich Einhalt zu gebieten".

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