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13. September 2010 | Allgemeines

Verleger: Angebote von ARD und ZDF auch privat machbar

Das Erstellen vieler Inhalte von ARD und ZDF könnte nach Ansicht der Zeitungsverleger an private Firmen ausgelagert werden. «Warum sollte sich nicht ein Verlegerkonsortium bilden, das solche Angebote günstig erstellt und im Rahmen einer Ausschreibung den Auftrag dafür bekommt?», sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen der Deutschen Presse-Agentur dpa in Köln. «Das könnte man sich für fast alle Inhalte vorstellen, seitens der Verleger natürlich vor allem dort, wo journalistische Leistungen gefordert sind», fügte Heinen hinzu.

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ hatte vor Kurzem vorgeschlagen, einen öffentlich-rechtlichen Sender zu verkaufen oder die Beteiligung privater Anbieter zuzulassen.

Weiter sagte Heinen, beim Werben um künftige Nutzer von mobilen Endgeräten wie dem iPad könnten die Öffentlich-Rechtlichen in den nächsten Jahren zu einer «preislich unfairen Konkurrenz» werden. «Das sind Player, die bereits durch Gebühren finanziert werden und auf Nutzungsentgelte verzichten können.» Es gebe eine Tendenz in Bundesverfassungsgerichtsurteilen, ARD und ZDF auch einen grundsätzlichen Auftrag für das Internet zuzugestehen. «Wenn man das weiterdenkt, dann ist das die Eröffnung der öffentlich-rechtlichen elektronischen Zeitung. Gedruckt wäre das nicht denkbar gewesen. Dass es jetzt elektronisch gehen soll, das können wir nicht akzeptieren.»

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