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05. Mai 2008 | Digitales

Verlage wollen Internetumsätze bis 2010 verdreifachen

Deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage wollen bis zum Jahr 2010 den Anteil des Internet-Umsatzes am Gesamtumsatz von aktuell 4,6 Prozent auf 12,8 Prozent verdreifachen. Das geht aus der Studie „Das Geschäftsfeld Internet für Verlage“ des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und Beratungsunternehmen KPMG und der LMU München hervor. Zu den wichtigsten Umsatzquellen zählt dabei die Online-Werbung, die allein im Jahr 2007 2,7 Milliarden Euro Umsatz einspielen wird. Daneben spielt die Gewinnung von Abonnenten für die hauseigenen Printtitel eine wichtige Rolle. Ausgebaut werden soll das Engagement insbesondere bei der Gewinnung von Kundenkontakten (Leads) sowie bei Video- und Performance-basierter Online-Werbung. Auch das Web 2.0 wird für die Verlage immer wichtiger. In den Bereichen Community und User Generated Content sind die meisten befragten Unternehmen bereits tätig oder planen zumindest entsprechende Aktionen, so Markus Kreher, Partner bei KPMG.

Um die ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen, verfolgen die Verlage unterschiedliche Wege zum Ausbau des eigenen Online-Portfolios. „Bei den Geschäftsstrategien lassen sich zwei grundlegende Vorgehensweisen unterscheiden“, so Professor Manfred Schwaiger, Institut für Marktorientierte Unternehmensführung der LMU. „Die Strategie der Marktdurchdringung durch Ausbau verlagseigener Aktivitäten und die Diversifikation durch Unternehmenszukäufe. Jeder zweite Verlag verfolgt eine Mischform aus beiden Strategien.“ Für die Studie wurden die Antworten von 72 Verlagshäusern in Deutschland ausgewertet.

Quelle: Internet World Business

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