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08. Februar 2005 | Allgemeines

Verlage suchen nach neuen Erlösquellen

KPMG-Umfrage: Vertriebsgeschäft wird immer wichtiger

Wie können bestehende Geschäftsfelder attraktiver gestaltet werden? Welche Produkte und Dienstleistungen können Verlage verkaufen, ohne die etablierte Zeitungsmarke zu gefährden? Wo treffen neue Geschäftsideen auf Stärken der Verlage und haben deshalb eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der KPMG-Studie „Wachstumsfelder für den Zeitungsmarkt in Deutschland“, an der sich 56 Zeitungsverlage beteiligt haben.

Grundsätzlich bestätigt die Studie eine Reihe von Branchenentwicklungen: So sehen die meisten Verlage das Nebengeschäft mit zusätzlichen Produkten und Dienstleistungen als Möglichkeit, Kunden zu binden und neue Umsätze zu generieren. Beim Verkauf von Büchern, CDs und DVDs besteht Einigkeit zumindest hinsichtlich einer Preisgrenze von knapp unter fünf Euro je Titel. 87 Prozent der Verlage bieten bereits Produkte und Dienstleistungen im Bereich Kultur an (Kunst, Bücher, Reisen). In der Studie wird dokumentiert, dass die Verlage über eine enorme logistische Kompetenz verfügen, die auch für neue Dienstleistungen eingesetzt werden kann. Vor allem bei der Postzustellung sehen die Verlage ein hohes Wachstumspotenzial. Zugleich räumen viele ein, dass sie noch zu wenig über ihre Kunden wissen. Mit Hilfe neuer Systeme beim Kundenbeziehungs-Management (CRM) ließen sich weitere Zusatzerlöse erzielen. 70 Prozent der Befragten könnten sich auch vorstellen, neben der Post künftig Versorgungsdienstleistungen wie Strom, Wasser oder Telefon zu vertreiben. Dagegen wird der Vertrieb von Versicherungen beispielsweise von den meisten abgelehnt. Hier befürchten die Verlage, dass dies den Ruf ihrer Marke gefährden könnte.

 

Die Studie wird auf der Homepage der KPMG als Download angeboten (www.kpmg.de).

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