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21. Dezember 2004 | Digitales

Verlage starten Mobilfunkdienste mit dpa-infocom

BDZV/Ifra-Seminar zu SMS im Zeitungsverlag / Mobile Recherche bei Genios / „F.A.Z.“ und „Wall Street Journal“ mit mobilen News-Diensten

Neun Zeitungshäuser beteiligen sich an dem MINDS-Projekt der dpa-infocom. Gemeinsam sollen ab Februar 2005 mobile Dienste für Handys gestartet werden. Geplant sind zunächst SMS-Votings und –Meinungsumfrage, lokale Nachrichtendienste per SMS sowie so genannte Ad-alerts, die den Nutzer per SMS benachrichtigen, wenn eine Rubrikanzeige zu ihrem Suchprofil passt.

Bei den teilnehmenden Verlagen handelt es sich um den Zeitungsverlag Aachen, den „Kölner Stadt-Anzeiger“, die NRW-Blätter der WAZ-Gruppe, die „Recklinghäuser Zeitung“, die „Glocke“ (Oelde), den „Hanauer Anzeiger“, die „Fuldaer Zeitung“, die „Passauer Neue Presse“ sowie das „Main-Echo“ (Aschaffenburg). Die dpa-infocom bündelt für die Zeitungen die Technik. „Die Verlage können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und über die mobilen Möglichkeiten und die Vermarktung nachdenken“, erläutert dpa-infocom-Geschäftsführer Meinolf Ellers.

 

BDZV/Ifra-Seminar zu SMS-Diensten

 

Erfahrungsberichte zur Umsetzung von mobilen Diensten im deutschsprachigen Raum liefert das Seminar „SMS im Zeitungsverlag – Mehrwertdienste, Kundenbeziehung, Erlöspotenziale“, das der BDZV gemeinsam mit der Ifra am 8. März 2005 in Darmstadt veranstaltet. Referenten berichten, welche Mehrwertdienste erfolgreich sind, wie durch SMS und MMS-Services eine intensivere Kundenbindung hergestellt und welche Erlöspotenziale erschlossen werden konnten. Volker Pfau, Chefredakteur von RP-Online, Düsseldorf, erläutert den Weg der diversen mobilen Dienste der Online-Tochter der „Rheinischen Post“ in die Profitabilität. Über erfolgreiche interaktive Dienste per SMS und MMS weiß Peter Wälty, Leiter 20min.ch, Zürich, zu erzählen. Das MINDS-Projekt Ad-alert stellt Eric Dauphin, Geschäftsführer MSU Medien-Serivce Untermain GmbH, Aschaffenburg, vor. Was man bei der Nutzung von SMS als Nachrichtenkanal beachten muss und wie man diese in der Region vermarkten kann, darüber referieren Joachim Widmann, stellvertretender Chefredakteur der „Netzeitung“, sowie Alexander Kratzer von der Schwarzwälder Bote Mediengruppe, Oberndorf. Die Sicht einer Agentur auf mobiles Marketing erläutert Bastian Lehmann, Global Account Manager von 12snap Germany GmbH, München. Die Teilnahmegebühr beträgt für BDZV- beziehungsweise Ifra-Mitglieder 520 Euro pro Person plus Mehrwertsteuer. Bei Anmeldung bis zum 31. Januar 2005 reduziert sich die Gebühr auf 450 Euro plus Mehrwertsteuer. Nicht-Mitglieder bezahlen 650 Euro pro Person beziehungsweise 590 Euro bei Frühbuchung.

 

Genios ermöglicht mobilen Datenbankzugriff

 

Seit Anfang Dezember können Genios-Kunden auch über mobile Endgeräte wie Blackberry, Smartphone oder PocketPC in den Wirtschaftsdatenbanken recherchieren. Um eine einfache und schnelle Nutzung zu gewährleisten, wurde ein speziell für diesen Zweck reduzierter Zugang entwickelt. „Die Anwendung ist besonders zugeschnitten auf Kunden, die beruflich viel unterwegs sind, wie zum Beispiel Außendienstmitarbeiter oder Unternehmensberater. Sie können ohne großen Aufwand aktuelle Firmenprofile oder die neuesten Presseartikel zur Vorbereitung für ihr Kundengespräch abrufen“, so Reinhold Gokl, Bereichsleiter von Genios. Derzeit ist die Nutzung nur für Genios-Kunden mit ihrer normalen Web-Kennung möglich. Geplant ist, auch Nutzern ohne Genios-Vertrag die Datenbankdienste anzubieten. Abgerechnet werden soll in dem Fall über die Telefonrechnung der Mobilfunkanbieter.

 

Ab Anfang 2005 bietet das „Wall Street Journal“ einen kostenpflichtigen mobilen Nachrichtendienst. Für 3,99 Dollar im Monat können Abonnenten über „The Wall Street Journal Mobile“ aktuelle Wirtschafts- und Finanznachrichten per Handy oder anderen mobilen Endgeräten abrufen. Bereits erhältlich sind SMS-News aus den Bereichen Nachrichten, Sport und Wirtschaft von der „F.A.Z.“. Für 1,99 Euro pro Woche erhält der SMS-Abonnent sieben Textnachrichten. Darüber hinaus gibt es einen Sprachdienst: Ruft der Nutzer die Nummer an, die in der jeweiligen News-SMS enthalten ist, wird ihm der entsprechende Artikel vorgelesen. Anrufe aus dem Festnetz kosten zwölf Cent pro Minute.

 

Quelle: Pressemeldung Verlagsgruppe Handelsblatt, 12.12.2004; Horizont.net, 2.12.2004, 20.12.2004; Kress Report, 10.12.2004

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