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28. Juni 2002 | Allgemeines

Verlage agieren aus starker Position

Erfolgsthesen von Diebold-Consulter Marc Ziegler

Zeitungsverlage agieren aus einer starken Position. Gleichwohl werden sie sich darauf einstellen müssen, im Wettbewerb der Mediengattungen weiter Marktanteile zu verlieren, prognostizierte Marc Ziegler, Partner bei der Diebold Deutschland GmbH in München.

Vor diesem Hintergrund sei das Engagement der Zeitungsverlage im Internet strategisch richtig und wichtig. Doch dürften die meisten regionalen Zeitungsverlage auch in Zukunft nicht darauf setzen, ein substanzielles Geschäft im Internet zu generieren. Darüber hinaus müssten die Verlage ihre Lokalradioaktivitäten weiter betreiben. Hier seien angesichts begrenzter Märkte nur geringe Wachstumschancen zu erwarten, doch seien sie wichtig, um die jugendlichen Zielgruppen zu erreichen. Auch neue Kommunikationsformen wie SMS würden in Zukunft eine große Rolle spielen; Verlage müssten ihre Informations-Übertragungskonzepte daher auf solche neuen Nutzungswege ausrichten.

 

Ferner empfahl Ziegler, Nachrichten zentral aufzubereiten und nach dem sogenannten „Newsroom“-Konzept zu kanalisieren. Dabei sollten die Zeitungen, um sich stärker von den Wettbewerbern abzugrenzen, auf Meinungsbeiträge und Kommentare konzentrieren. Substanzielles Wachstum allerdings, so Ziegler weiter, sei nur durch Akquisitionen möglich.

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