Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

14. November 2007 | Digitales

Verkauf von Doubleclick an Google: Kartellbehörde hat Bedenken

Die Übernahmepläne des US-Internetkonzerns Google im Markt für Online-Werbung stoßen auf kartellrechtliche Probleme. Wie die Europäische Kommission am 13. November 2007 mitteilte, wird sie den geplanten Kauf der Internetwerbefirma Doubleclick eingehend prüfen. Erste Marktuntersuchungen deuteten auf Beeinträchtigungen des Wettbewerbs in den Märkten für die Vermittlung und das Platzieren von Anzeigen hin.

Der geplante Kauf von Doubleclick ist äußerst umstritten. Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo fürchten, Google könne so im Markt für Online-Werbung übermächtig werden. Auch der Europäische Zeitungsverlegerverband (ENPA) hatte in einer von der Europäischen Kommission angeforderten Stellungnahme darauf aufmerksam gemacht, dass die Übernahme zu einer dominierenden Position Googles auf dem Online-Werbemarkt in Europa führen könne. Eine derartige Situation könne direkte Auswirkungen auf den Marktanteil der Zeitungsverlage und ihre wirtschaftliche Stellung haben, auf ihre Einkünfte aus Werbung, den Gewinn und damit die Investitionen in hochwertige Online-Inhalte.

Die Kommission muss nun bis zum 2. April 2008 eine Entscheidung treffen. Um kartellrechtliche Probleme auszuräumen, hatte Google, wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, der Kommission bereits Zugeständnisse angeboten. Die Wettbewerbshüter wollen die Fusionspläne nun aber dennoch eingehender prüfen und insbesondere untersuchen, ob Doubleclick ohne den Zusammenschluss im Markt für die Vermittlung von Internetwerbung zu einem gleichwertigen Konkurrenten von Google werden könnte. Zudem will die Kommission prüfen, ob der Kauf „zu Wettbewerbsbeschränkungen für Konkurrenten führen und so Verbrauchern schaden könnte“.

zurück