Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

17. Januar 2012 | Recht

Verfassungsgericht stoppt Prinzessin Caronline

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe hat Ende Dezember 2011 entschieden, dass Prinzessin Caroline von Hannover hinnehmen muss, dass über ihre Urlaubsorte berichtet wird. Damit widersprach das höchste deutsche Gericht den Vorinstanzen, die jeweils eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte sahen und zu Gunsten der Prinzessin entschieden. Die Karlsruher Richter stellten nun jedoch fest, dass das Persönlichkeitsrecht nicht durch die Nennung des Namens in dem Text verletzt sei. Dabei unterschied das BVerfG ausdrücklich zwischen einer Berichterstattung in Wort und in Bild. Der Persönlichkeitsschutz bei einer Wortberichterstattung reiche nicht so weit wie bei der Veröffentlichung von Bildern. Die Erwähnung des Urlaubsorts berühre nur die äußere Privatsphäre, urteilten die Richter, nicht aber die Intimsphäre der Adligen. Im fraglichen Artikel, in dem es um die Skiregion Arlberg ging, hieß es unter anderem: „Dauergast Caroline von Monaco fährt jedes Jahr in Zürs Ski - meist mit Familie.“ Sie gebe sich unauffällig und trage deshalb ihre Skier selbst. Nach Ansicht des BVerfG habe in diesem Fall allerdings der Schutz der Meinungsfreiheit Vorrang vor dem Persönlichkeitsrecht – zumal die Erwähnung der Prinzessin in dem Text lediglich illustrierende Bedeutung habe und ihre Person nicht im Mittelpunkt des Artikels stehe. Weitere Informationen zu dem Fall finden Mitglieder der BDZV-Landesverbände in der nächsten Ausgabe der Info-Recht.

zurück