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07. März 2003 | Allgemeines

ver.di provoziert Verlust von Arbeitsplätzen

bvdm: Gewerkschaftsforderungen sind vollkommen unrealistisch

Als „vollkommen unrealistisch hat der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach einer weiteren Lohnerhöhung von drei Prozent bezeichnet.

Die deutsche Druckindustrie habe in den letzten beiden Jahren einen massiven wirtschaftlichen Einbruch erlitten, erklärte die Arbeitgeberorganisation. Im Jahr 2002 seien die Umsätze der Branche real um 5,2 Prozent gesunken und die Zahl der Insolvenzen sei um 50 Prozent gestiegen. Der Arbeitsplatzabbau habe auch durch den viel zu hohen Tarifabschluss von 3,4 Prozent im letzten Jahr deutlich zugenommen.

 

Es sei nicht mehr nachvollziehbar, weshalb nach den Vorstellungen der Gewerkschaft eine Lohnerhöhung an den verheerenden Abschluss des Vorjahres anknüpfen soll, heißt es weiter beim bvdm. "Um jetzt Arbeitsplätze nicht zusätzlich zu gefährden, sind Verhandlungen über eine Verlängerung des geltenden Tarifvertrages oder eine äußerst moderate Erhöhung weit unter der gewerkschaftlichen Zielvorstellung angesagt", erklärte dazu Dr. Wolfgang Pütz, Vizepräsident und Verhandlungsführer für die Arbeitgeberseite. Niemand könne bestreiten, dass in der anhaltend schlechten Wirtschaftslage zusätzliche Lohnkostensteigerungen weiteren Personalabbau bedeuten würden. Vor diesem Hintergrund forderte der bvdm die Gewerkschaft auf, das „leider schon wieder begonnene Ritual der Lohnerhöhungsrunde dieses Jahr auszusetzen und mit den Arbeitgebern ein branchenspezifisches Bündnis für Arbeit zu verhandeln“.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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