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27. Oktober 2008 | Namen und Nachrichten

Veränderungen bei privaten Postdienstleistern

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Stuttgart) hat wesentliche Teile des Briefdienst­leisters PIN gekauft, darunter die Berliner Toch­ter. Insgesamt werde das Unternehmen bei zwölf Gesellschaften einsteigen, sechs von Ihnen sol­len vollständig übernommen werden, teilte Holtzbrinck Ende September 2008 mit. Neben der Berliner PIN Mail AG handelt es sich demnach um die acht PIN-Gesellschaften in Brandenburg, den Freiburger Postdienstleister Arriva sowie die Main-PostLogistik GmbH und die Main-Sortier­Service GmbH in Würzburg. Die Gesellschaften beschäftigten insgesamt rund 2.500 feste und freie Mitarbeiter, heißt es weiter. Zu der Höhe des Kaufpreises machte der Verlag keine Angaben. Die Verkäufe wurden inzwischen vom Kartellamt genehmigt.

Die Zeitungshäuser „Fränkischer Tag“ in Bam­berg („Frankenbrief“), „Frankenpost“ in Hof („FP Briefdienst“) und „Nordbayerischer Kurier“ in Bay­reuth („Courissima“) haben zum 1. Oktober 2008 ihr bisher separat betriebenes Briefgeschäft zu­sammengeführt und dazu die gemeinsame Firma Frankenbrief Post und Logistik GmbH in Neu­drossenfeld (Landkreis Kulmbach) gegründet. Die bisher in Bamberg, Hof und Bayreuth arbeitenden Sortierbetriebe werden, wie das Medienhaus Fränkischer Tag dazu mitteilt, in den gemeinsa­men neuen Betrieb in Neudrossenfeld überführt. Mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen re­agieren die drei Zeitungshäuser auf die Struktur­veränderungen im Briefgeschäft „und tragen da­mit der Notwendigkeit Rechnung, durch Bünde­lung der Aktivitäten kostengünstiger und noch schlafkräftiger zu werden“. Kontakt: Fränkischer Tag, Alexander Greß, Telefon 0951/188319, E-Mail a.gress(at)fraenkischer-tag.de.

In Hannover heißt der private Briefdienstleiter Pin Mail seit September 2008 wieder Citipost. Im April 2008 hatte die Verlagsgesellschaft die Pin Mail Hannover zurückgekauft. Mittlerweile wurde der Markenwechsel vollzogen, das Grün der Pin Mail wurde durch das Blau der Citipost ersetzt. Mittelfristig will die Citipost mit rund 150 Mitarbei­tern, berichtete der Verband Nordwestdeutscher Zeitungsverlage, unter anderem die Zahl der Stellen erhöhen, ein dichtes Netz von Servicesta­tionen aufbauen und bereits 2009 Briefkästen im Citipost-Blau aufstellen. Mit der Rückkehr zur alten Marke wolle man, sagte Citipost-Ge­schäftsführer Gerd Feldgiebel, die Regionalität und Verbundenheit mit dem Verbreitungsgebiet um Hannover, Braunschweig und Göttingen un­terstreichen. Zudem sollen mit zwölf Verlagen als Partner in Niedersachsen, Bremen, Hessen und Ostwestfalen Postdienste unter der Marke Citi­post erbracht werden.

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