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09. Mai 1997 | Allgemeines

VDZ: Überdurchschnittliche Werbeerlöse im ersten Quartal '97

Nettowerbeumsätze gingen 1996 um 2,5 Prozent zurück

Die Werbeerlöse der Publikumszeitschriften sind im ersten Quartal 1997 überdurchschnittlich um 4,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am 28. April 1997 in Bonn mitteilte, seien die Nettowerbeumsätze der Publikumszeitschriften jedoch im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 3,42 Milliarden Mark zurückgegangen.

Diese Umsatzentwicklung spiegele "die sich weiterhin im Umbruch befindliche Medienlandschaft in Deutschland wider". Seit Ende der 80er Jahre hätten die Publikumszeitschriften mit der Umverteilung der Werbeetats zugunsten der elektronischen Medien zu kämpfen, deren Werbeumsätze auch im vergangenen Jahr noch einmal gestiegen seien, stellte der VDZ fest. Bei den Publikumszeitschriften hätten "weder die Anzeigen- noch die Vertriebsmärkte im vergangenen Jahr besondere Belebungstendenzen" gezeigt, führte der Verband weiter aus. Im deutschen Zeitschriftenmarkt, der als der dichteste der Welt gilt, seien "Wachstumschancen daher fast ausnahmslos nur noch über den Verdrängungswettbewerb zu erzielen". Obwohl es für die Verlage immer schwieriger geworden sei, neue Titel erfolgreich in den Markt zu bringen, habe sich die Zahl der auflagengeprüften Publikumszeitschriften in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Gesamtauflage dieser Titel um 25 Prozent von 101,9 auf 127,6 Millionen Exemplare.

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