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10. Februar 2003 | Digitales

VDZ-Studie: Qualität, Nutzerfreundlichkeit und Exklusivität sind Erfolgsfaktoren für Bezahlinhalte

Optimistische Prognose: 127 Millionen Euro Umsatz in 2005

Der Erfolg von Bezahlinhalten hängt im Wesentlichen von drei gleichwertigen Faktoren ab: 1. Qualität beziehungsweise Wertigkeit, 2. Nutzerfreundlichkeit und 3. Exklusivität, so die zentrale Aussage der Studie „Paid Content – Der Markt für Online-Inhalte“ vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Unternehmensberatung Sapient. Der Markt für Bezahlinhalte betrug im Jahr 2002 14 Millionen Euro. In diesem Jahr wird eine Verdreifachung auf 45 Millionen Euro erwartet. Für die Jahre 2004 und 2005 werden 86 beziehungsweise 127 Millionen Euro Umsatz mit Paid Content erwartet.

Am ehesten sind die Nutzer bereit, für Online-Banking/Brokerage, Datenbanken und Archive sowie Wirtschafts-/Finanzinformationen und Software-Downloads zu bezahlen. Dabei sind die Nutzer von kostenpflichtigen Inhalten im News-Bereich deutlich zahlungsbereiter als die durchschnittlichen Paid-Content-User. Für sei sind auch Downloads von Print-Titeln und Vorabausgaben von Interesse. Die an kostenlose Angebote gewöhnten User können aber nur dann zu Kunden gemacht werden, wenn die jeweiligen Inhalte gegenüber den kostenlosen Inhalten von Mitbewerbern aber auch gegenüber den eigenen, vormals kostenlosen Inhalten konkreten Mehrwert bieten. Dies kann entweder ein Content-spezifischer Mehrwert wie beispielsweise Aktualität, Personalisierung oder Qualität des Contents sein oder die Nutzerfreundlichkeit sowohl bei der Nutzung als auch beim Kauf der Inhalte oder die Einzigartigkeit der Inhalte. Demografische Variablen haben laut der Studie nur einen geringen Einfluss auf Zahlungsbereitschaft und Zufriedenheit der User. Ein weiteres Ergebnis: Rund 74 Prozent der Befragten würden das von ihnen genutzte Paid Content-Angebot wieder nutzen. Dabei ist die Bezahlung pro Nutzung für rund 52 Prozent die bevorzugte Abrechnungsweise vor Abonnement-Modellen mit 31 Prozent. Am beliebtesten ist die Bezahlung per Rechnung (Schulnote 2,1) vor dem Micropayment-System Firstgate (2,4) und der Kreditkarte (Note 2,9).

 

Für die Studie wurden 15 Content-Anbieter mit 38 Websites sowie 11.240 Nutzer befragt. Darüber hinaus wurden umfassende Analysen zum Marktpotenzial, aktuellen Paid Content-Angeboten, Nutzerverhalten, Bepreisung, Abrechnung, Micro-Payment-Systemen und Marketing durchgeführt. Die Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 49 Euro unter www.vdz.de bestellt oder als kostenpflichtiger PDF-Download für 29 Euro bezogen werden.

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