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14. Oktober 2003 | Allgemeines

VDZ fordert liberalere Regelungen

Telefonische Nachbearbeitung von Zeitschriftenabonnements ermöglichen

Die Regelungen für das Telefon-Direktmarketing müssen liberalisiert werden. Das fordert der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der sich in dieser Angelegenheit Anfang Oktober 2003 an den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags gewandt hat.

Aus Sicht der Zeitschriftenverleger droht die anstehende Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) auf halbem Weg stecken zu bleiben. So soll das Telefon-Direktmarketing laut der Bundesregierung ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Angerufenen stets wettbewerbswidrig sein (Opt-In-Lösung). Der Bundesrat dagegen fordert eine Liberalisierung des Telefonmarketings, wonach dieses zulässig sein soll, solange der Verbraucher nicht erklärt hat, dass er nicht angerufen werden möchte (Opt-Out-Lösung).

 

Dazu erklärte der VDZ, dass die Zeitschriftenverleger zwar die Sorge der Bundesregierung um einen wirksamen Verbraucherschutz auch bei Telefonmarketingaktionen teilten. Gleichwohl sei die so genannte Opt-Out-Regel in den meisten Staaten der Europäischen Union geltendes Recht. Dagegen sei es in Deutschland „derzeit noch nicht einmal erlaubt, dass ein Verlag einen Leser anruft, wenn dieser ein langjähriges Zeitschriftenabonnement gekündigt hat“. Dies gehe eindeutig zu weit. In diesem Zusammenhang machte der VDZ den Vorschlag, den „berechtigten Belangen des Verbraucherschutzes“ durch wirksame Selbstkontrollmaßnahmen Rechnung zu tragen, wie sie auch der Deutsche Direktmarketing Verband bereits angeregt habe.

 

Kontakt:

VDZ,

Veronika Nickel,

Telefon: 030/ 726298-160,

E-Mail: v.nickel@vdz.de.

 

Internet: www.vdz.de

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