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26. März 2002 | Allgemeines

Utopische Forderungen gefährden Flächentarifvertrag

bvdm stellt sich auf harte Verhandlungen ein / Fortsetzung 17. April

Bei der ersten Tarifverhandlung zwischen dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und Ver.di am 21. März 2002 in Düsseldorf hat die Gewerkschaftsseite 6,5 Prozent mehr Lohn für die Mitarbeiter der Branche gefordert. Dies sei geschehen, kritisierte der bvdm, „obwohl Ver.di selbst ein düsteres Bild von der wirtschaftlichen Lage der Druckindustrie zeichnet“.

Dr. Wolfgang Pütz, Vize-Präsident und Verhandlungsführer des bvdm, bekräftigte anlässlich der ersten Verhandlungsrunde abermals, dass es in der gegenwärtigen Lage ausschließlich darum gehen dürfe, „die Arbeitsplätze soweit wie möglich zu sichern“. Im Übrigen hätten die Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren stets Reallohnerhöhungen erhalten, so Pütz. Die Behauptung der Gewerkschaft, die Arbeitnehmer hätten Reallohnverzichte hinnehmen müssen, sei schlichtweg falsch. Der Verhandlungsführer deutlich: „Wir müssen uns zwangläufig fragen, ob Ver.di mit derart utopischen Forderungen den Flächentarif endgültig zerschlagen will?“

 

Die Verhandlungskommission des Bundesverbands stelle sich auf harte Verhandlungen ein, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Gewerkschaft müsse dringend von ihrer unsinnigen Forderung abrücken. Die Verhandlungen werden am 17. April fortgesetzt.

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