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07. August 2006 | Ausland

USA: Online-Ausgaben stützen Zeitungsreichweiten

Seit dem Jahr 2000 verringert sich in den USA der Zuwachs bei der Nutzung von Online-Nach­richten. Dies gilt insbesondere für junge Leute, die seltener Online-Nachrichten lesen als Men­schen über 40. Online-Nachrichten haben sich damit weitgehend als eine ergänzende Quelle etabliert, die parallel zu den traditionellen Nach­richtenmedien genutzt wird. Sie werden haupt­sächlich für ihre Schlagzeilen und Bequemlichkeit geschätzt, nicht jedoch für detaillierte, vertiefte Inhalte. Das ist eine zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie des Pew Research Center for the People And the Press, die am 30. Juli 2006 veröffentlicht wurde. Danach gaben vier von zehn Amerikanern an, sie hätten „gestern“ eine Zeitung gelesen. Von diesen 40 Prozent griffen vier Pro­zent sowohl zur Online- wie auch zur gedruckten Lektüre und zwei Prozent lasen ausschließlich online Zeitung. Weitere drei Prozent gaben an, „etwas“ auf einer lokalen oder nationalen Zei­tungswebsite gelesen zu haben. Pew zieht aus diesen Ergebnissen den Schluss, dass Zeitungen mit Hilfe ihrer Online-Ausgaben ihre Reichweiten­verluste in den vergangenen Jahren eindämmen konnten. Allerdings sei das online-only-Publikum von sehr geringer Größe, auch falle die kombi­nierte Print-Online-Reichweite der Zeitungen von maximal 43 Prozent spürbar geringer aus als die Reichweite, die die gedruckten Zeitungen vor zehn Jahren noch erzielt hätten. Damals waren es 50 Prozent. Der ausführliche Report gibt auch Auskunft zur Nutzungsdauer, zur Nachrichtennut­zung in den verschiedenen Altersgruppen und den politischen Vorlieben der Nutzer.

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