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03. April 2003 | Digitales

USA: Internet verdrängt Fernsehen

Zu Gunsten längerer Online-Zeiten verzichten Internet-Nutzer vor allem auf Fernsehzeit, so das Ergebnis einer Untersuchung der Universität von Kalifornien (UCLA). Während Nicht-Surfer im Schnitt 16 Stunden pro Woche fernsehen, sind es bei erfahrenen Internet-Usern nur zehn Stunden. „So wie das Radio das Opfer des Fernsehens in den 50er Jahren war, wird das Fernsehen nun vom Internet verdrängt“, fasst UCLA-Direktor Jeff Cole das Ergebnis der Studie zusammen.

 

Von den befragten Internet-Nutzern gaben 38 Prozent an, weniger Fernsehen zu schauen. Die wöchentliche Fernsehzeit der User hat im vergangenen Jahr um eine Stunde abgenommen, während die Online-Zeit der US-Amerikaner im gleichen Zeitraum um eine Stunde auf elf Stunden pro Wochen angestiegen ist. Nutzer, die seit mindestens sechs Jahren im Internet surfen, haben auch die Lesezeit von Zeitschriften, Zeitungen und Büchern im Vergleich zu den Nicht-Onlinern verkürzt.

 

Auch die Einschätzungen der verschiedenen Medien haben sich geändert: Für erfahrene Onliner ist das Internet die wichtigste Informationsquelle, gefolgt vom Buch und der Zeitung. Im Vergleich zu den Internet-Neulingen verliert gerade das Fernsehen als Informationsquelle deutlich an Bedeutung. Allerdings hat das Internet in den vergangenen Jahren auch an Glaubwürdigkeit verloren. Hielten im Jahr 2000 noch 58 Prozent der Nutzer alle oder die meisten Informationen im Netz für glaubwürdig, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 55 Prozent und in diesem Jahr nur noch 53 Prozent.

 

Quelle: „F.A.Z.“ vom 10.02.03

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