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26. Juli 2001 | Digitales

USA: Elektronische Zeitungen zählen zur Auflage

Thema steht auch auf Agenda der IVW im kommenden Herbst

Wie „eMarket“ berichtet, dürfen in Zukunft in den USA elektronische Versionen von Zeitungen bei der Auflage mitgezählt werden. Dies hätten die im Audit Bureau of Circulations (ABC) – dem amerikanischen Pendant zur IVW – zusammengeschlossenen Verlage beschlossen. Als elektronische Zeitung gelten demnach sowohl Internet-Ausgaben, CD-Roms und per E-Mail verschickte Versionen. Voraussetzung laut „eMarket“ sei aber, dass die elektronischen Publikationen mit den gedruckten „fast identisch“ seien. Außerdem müssten sie mindestens 25 Prozent des Print-Preises kosten.

Für Aufsehen hatte im Frühjahr die Ankündigung der „New York Times“ gesorgt, ihre Print-ausgabe eins-zu-eins ins Netz zu stellen. Dazu ging der Verlag eine strategische Partnerschaft mit der Firma Newsstand ein, die eine Software für einen digitalen Internet-Kiosk entwickelt hat (siehe „Informationen Multimedia“ Nr. 3/2000 vom 6. Juni 2001).

Auch in Deutschland ist dieses Thema virulent, seit die „Rhein-Zeitung“ (RZ) Anfang Juni ihr „E-Paper“ ins Internet gestellt hat. „E-Paper“ ist ein komplettes Abbild der Print-Ausgabe und steht zurzeit nur den Zeitungs-Abonnenten kostenfrei zur Verfügung. Seit dem 19. Juni 2001 ist auch die Tageszeitung „Die Welt“ im Original-Layout im Internet abrufbar. Angeboten wird allerdings die Printausgabe des Vortags, die in dieser Form auch ausgedruckt werden kann. Würde die IVW die Nutzung von E-Paper als Zeitungsabonnement anerkennen, stünde laut RZ-Online-Geschäftsführer Joachim Türk auch einem reinen Online-Abo nichts entgegen. Die IVW hat das Thema auf die Agenda des nächsten „Organisationsausschusses Presse“ Ende September gesetzt.

Quelle: eMarket online, 19.7.2001

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