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03. November 2003 | Ausland

US-Sicherheitsvorkehrungen sind zu scharf

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) haben die US-amerikanische Regierung aufgefordert, die indiskutable Behandlung zu untersuchen, der eine britische Journalistin durch die Einbürgerungsbehörden am Flughafen in Los Angeles ausgesetzt worden war. Die Journalistin Rachael Bletchly, die für „The People“ arbeitet, wurde für 26 Stunden festgehalten, zeitweilig durch Handschellen gefesselt, bekam sehr wenig zu essen oder zu trinken und hatte keine Gelegenheit zu schlafen oder auf Wunsch die Waschräume aufzusuchen. Auch seien ihr zunächst der Kontakt zu einem Rechtsanwalt oder der britischen Botschaft verweigert worden. Begründet wurde diese Behandlung mit dem Umstand, dass Rachael Bletchly kein gültiges Einreisevisum hatte. WAN und WEF wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass damit bereits zum zweiten Mal seit dem 11. September 2001 ein Journalist am Flughafen von Los Angeles misshandelt worden sei. Zwar werde das Recht der US-Einwanderungsbehörde nicht bestritten, einem Journalisten die Einreise zu verweigern und die Person festzuhalten, solange „über einen vernünftigen Zeitraum“ Nachforschungen angestellt würden. Die Behandlung von Rachael Bletchly sei jedoch „weit unter internationalen Standards“, teilten WAN und WEF in einem Schreiben an Tom Rich, dem Leiter des US-Departments of Homeland Security, mit.

 

Kontakt:

WAN,

Larry Kilman,

Telefon 00331/47428500,

E-Mail lkilman@wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

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