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22. Juli 2005 | Recht

Urteil: Online-Shops müssen unverzüglich liefern

Internethändler sind verpflichtet, bestellte Waren unverzüglich zu versenden. Andernfalls können sie von Wettbewerbern oder der Wettbewerbszentrale abgemahnt werden, so der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil. Der beklagte Elektronikhändler – eine Kaffeemaschine wurde erst nach vier Wochen geliefert – müsse es in Zukunft unterlassen, Artikel zu bewerben, die im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Werbung nicht zur Auslieferung bereit stünden. Gerade Online-Shops, bei denen die Angebote anders als bei Printkatalogen ständig aktualisiert werden könnten, erwartet der Nutzer die sofortige Verfügbarkeit, so die Richter. Gerechtfertig sei eine längere Lieferfrist nur, wenn im Internet-Versandhaus unmissverständlich darauf hingewiesen wird. Dabei könne dieser Hinweis auch auf einer untergeordneten Produktseite stehen. Ein von der Werbung angesprochener Verbraucher besucht aktiv die Internetseite und verfügt erfahrungsgemäß über die Fähigkeit, einen elektronischen Verweis zu erkennen, so der BGH.

 

Quelle: iBusiness, 20. Juni 2005

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