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12. Januar 2016 | Veranstaltungen

Urhebervertragsrecht: Streitgespräch am 28. Januar in Berlin

Institut für Europäisches Medienrecht lädt ein

Themen: Urheberrecht, Recht, Medienpolitik

Das Bundesjustizministerium plant eine Verschärfung des Urhebervertragsrechts. Nach dem vorliegenden Referentenentwurf kann der Urheber seine Rechte nach fünf Jahren zurückrufen, ihm werden umfangreiche Auskunftsansprüche eingeräumt. Pauschale Vergütungsmodelle sollen zurückgedrängt werden. Die Verwerter sollen günstigere Regelungen durch kollektive Vereinbarungen erreichen können. Verbände der Kreativen sollen ein Verbandsklagerecht erhalten. Bei einer Veranstaltung des Instituts für Europäisches Medienrecht am 28. Januar 2016 in Berlin wird die Verschärfung des Urhebervertragsrecht diskutiert.

BayernApp.jpgFür die Verlage und andere Branchen stellt sich damit nicht nur die Frage, ob die Neuregelungen der Kreativwirtschaft insgesamt schaden werden, sondern auch, ob die Regelungen verfassungs- und europarechtlichen Grundsätzen genügen.

Um diese Fragen zu thematisieren, lädt das
Institut für Europäisches Medienrecht
am Donnerstag, 28. Januar 2016, von 9.30 bis 15.30 Uhr
zu einer Diskussionsveranstaltung in das
VKU Forum, Invalidenstraße 91, 10115 Berlin, ein.


Den Verfassungsfragen wird Professor Christoph Möllers von der Humboldt-Universität in Berlin nachgehen. Der Tübinger Universitätsprofessor Stefan Thomas wird sich der Problematik widmen, ob kollektive Vereinbarungen von freiberuflich Tätigen in Form von Gemeinsamen Vergütungsregeln mit europäischen Wettbewerbsregeln vereinbar sind.
Das gesamte Programm mit Anmeldefax finden Sie hier.

Urhebervertragsrecht.JPGDie Veranstaltung wird unterstützt durch den BDZV, die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), Bertelsmann, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), den Bundesverband Musikindustrie (BVMI), die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), den Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF).

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