Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

26. Februar 2004 | Namen und Nachrichten

Unzuständig – US-amerikanisches Gericht weist Klage ab

Am 11. Februar 2004 hat ein Bundesgericht in Dallas die Klage des ehemaligen schweizer Botschafters in Deutschland, Thomas Borer, und seiner Frau Shawne Fielding gegen die Medienhäuser Burda, Bertelsmann und Gruner + Jahr zurückgewiesen. Das Gericht lehnte die Klage mit Hinweis auf internationale Unzuständigkeit ab. Die Kläger, so heißt es in der von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitierten Urteilsbegründung, hätten nicht hinreichend dargelegt, dass der behauptete Schaden in Texas entstanden sei oder sich in Texas ausgewirkt habe. Ein behaupteter Schaden, der durch die Berichterstattung über eine angebliche Affäre Borers mit einer Visagistin entstanden sein könnte, sei, wenn überhaupt, in Europa zu suchen. Borer hatte verschiedene Zeitschriften bezichtigt, systematisch seine und die Persönlichkeitsrechte seiner Frau verletzt zu haben. Angesichts der um ein vielfaches höheren Schadenersatzsummen, um die vor amerikanischen Gerichten gestritten wird, ist die Abweisung der Klage für Medienhäuser hier zu Lande besonders bedeutsam. Gegen das Urteil (nachzulesen unter www.kanzlei-prof-schweizer.de) ist innerhalb 30 Tagen Berufung möglich.

zurück