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06. Juni 2001 | Allgemeines

"Unverständlich und bedenklich"

BDZV-Brief an Lufthansa-Chef Jürgen Weber

In der Auseinandersetzung darüber, ob die Lufthansa mit der Reduzierung der Bordexemplare die "Süddeutsche Zeitung" für eine kritische Berichterstattung maßregeln wollte, hat auch der BDZV Position bezogen.

Trotz der Dementis der Lufthansa-Pressestelle sei in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden, dass die Halbierung der Zahl der Bordexemplare in ursächlichem Zusammenhang mit der von der Lufthansa als unfreundlich empfundenen Berichterstattung über den Pilotenstreik zu sehen sei, heißt es in einem Schreiben von BDZV-Präsident Helmut Heinen an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG, Jürgen Weber. Für die Zeitungsverleger sei es unverständlich und bedenklich, wenn ein Unternehmen von Rang und Marktstellung der Lufthansa beim Vertrieb von Zeitungen eine Politik betreibe, die allem Anschein nach nicht die Interessen der Kunden in den Mittelpunkt stelle, sondern wirtschaftlichen Druck als Mittel der Kommentierung journalistischer Arbeit einsetze. Heinen wies darauf hin, dass in zahlreichen Leserbriefen an die Zeitungen die Entscheidung der Lufthansa als "Boykott einer nicht-genehmen Pressestimme" gewertet worden sei. Er appellierte an die Fluggesellschaft: "Suchen Sie die Auseinandersetzung mit kritischen Stimmen durch Information und Argumentation, wie es der Deutschen Lufthansa zukommt!"

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