Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

23. März 1999 | Allgemeines

Unverantwortliche Forderungen der IG Medien

Tarifverträge laufen zum 31. Juli aus

Der BDZV hat am 18. März 1999 in Bonn die Tarifforderungen der IG Medien zurückgewiesen. Vor allem angesichts der Mehrbelastungen für die Verlage durch die Politik der rot-grünen Regierungskoalition sei es unverantwortlich, daß die Mediengewerkschaft mit völlig überzogenen Forderungen antrete.

Das Gesetz zur "Scheinselbständigkeit" sowie die geplanten Neuregelungen zu den "630-Mark-Jobs" würden die Verlage rund eine halbe Milliarde Mark pro Jahr kosten. Die IG Medien verlangt für die Redakteure an Tageszeitungen 6,5 Prozent mehr Gehalt sowie eine Altersteilzeitregelung; ferner sollten Pauschalisten in den Redaktionen einen "tarifvertraglichen Anspruch auf reguläre Anstellung erhalten". Die derzeit geltenden Tarifverträge laufen zum 31. Juli 1999 aus.

Als "schlechten Stil" bezeichnete es darüber hinaus der BDZV, daß der Arbeitgeberverband die Forderungen der Gewerkschaft aus Agenturmeldungen erfahren habe und nicht vom Tarifpartner direkt informiert worden sei.

zurück