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14. Oktober 2004 | Allgemeines

Unternehmen suchen Alternativen zu starren Regeln

bvdm startet Kampagne „flexible Arbeitszeiten“

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm), Wiesbaden, hat eine Kampagne zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung gestartet: „Die Flexibilisierungskampagne der Arbeitgeber setzt Zeichen in einer Zeit, in der Unternehmen immer stärker unter Wettbewerbsdruck geraten und Alternativen zu starren Regeln suchen“, erklärte die Arbeitgeberorganisation Ende September. Ziel müsse daher sein, dass sich die Tarifvertragsparteien zügig auf die dringend notwendigen Reformen des Flächentarifvertrags einigten.

Laut bvdm-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer sollen mit Hilfe der Kampagne die Mitgliedsunternehmen umfassend über die bestehenden Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitmodelle in der Druckindustrie informiert werden. Flankiert werde die Kampagne durch ein Handbuch, das in elf bundesweiten Veranstaltungen vorgestellt und erläutert werde. Weitere Schulungs- und Beratungstermine in den regionalen Verbandsgeschäftsstellen sollen folgen.

„Die Unternehmen sind noch nicht genügend über die gesetzlichen und tariflichen Möglichkeiten zur Flexibilisierung der Arbeitszeit informiert. Auch Betriebsräte und Mitarbeiter sind vielfach skeptisch und erkennen den Wert flexibler Arbeitszeiten nicht“, sagte dazu Mayer. Die Kampagne solle deshalb die bestehenden Unsicherheiten ausräumen und den Mitgliedsbetrieben Hilfestellung bei der Umsetzung von neuen Arbeitszeitmodellen geben. Im Vordergrund stehen dabei die Instrumente zur kurzfristigen Änderung der Regelarbeitszeit entsprechend den Anforderungen des Marktes. Dadurch seien Unternehmen in der Lage, ihre Maschinen besser auszunutzen und schneller auf Nachfrageschwankungen zu reagieren. Arbeitnehmer könnten, heißt es beim bvdm weiter, flexible Arbeitszeiten dazu nutzen ihre Arbeitszeit individueller zu gestalten.

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