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23. September 1999 | Ausland

Unterdrückung im Kongo

Die Meschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RoG) hat in einem Länderbericht über die "Demokratische Republik Kongo" festgestellt, dass rund zwei Jahre nach der Entmachtung des Diktators Mobutu die Situation der Pressefreiheit "schlechter als zuvor" sei. Nirgendwo im gesamten Afrika südlich der Sahara würden die Medien derartigen Repressionen ausgesetzt wie in der demokratischen Republik Kongo. Nach 28 Monaten unter Präsident Laurent Désiré Kabila erlebten Journalisten in Kinshasa "inzwischen selbst früher unbekannte Formen der Zensur": Die Prügelstrafe "entsprechend dem Alter und Körpergewicht" könne die Konsequenz journalistischer Arbeit sein; auch die öffentliche Verbrennung von Zeitungen gehöre dazu. Mindestens 48 Journalisten seien, beklagt RoG, oft ohne jede Begründung verhaftet und im Gefängnis festgehalten worden. Beschlagnahmungen, Erscheinungsverbote und Plünderungen von Redaktionsbüros seien an der Tagesordnung. Vor diesem Hintergrund fordert Reporter ohne Grenzen die sofortige Freilassung aller auf Grund ihrer Arbeit inhaftierten Journalisten; gleichzeitig fordert die Menschenrechtsorganisation aber auch die Journalisten auf, "die ethischen und professionellen Regeln ihres Berufs zu beachten".

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