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10. Juli 2014 | Ausland

Ungarn: Angriff auf Werbevielfalt

In Ungarn werden die Werbeeinnahmen der Medien künftig besteuert. Bei Werbeumsätzen ab 1,6 Mio. Euro seien bis zu vierzig Prozent der Erlöse an den Staat abzuführen, meldet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Der Verband wertet das neue Werbesteuergesetz in Ungarn als direkten Angriff auf die Werbefreiheit und damit auf die Medien- und Meinungsvielfalt. „Ungarn entfernt sich mit dem Parlamentsbeschluss von Grundprinzipien offener Gesellschaften und freier Märkte“, warnt ZAW-Hauptgeschäftsführer Manfred Parteina in einer Pressemitteilung. Für den Bestand freier und unabhängiger Medien seien Werbeeinnahmen unverzichtbarer Bestandteil der Finanzierungsgrundlage. „Die Entwicklung in Ungarn tangiert demokratische Werte von allgemeiner Gültigkeit in der Europäischen Union. Sie darf in der Gemeinschaft nicht kommentarlos hingenommen werden“, sagte Parteina weiter.

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