Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

10. Mai 2001 | Allgemeines

UN-Tabakkonvention ohne Werbeverbot

EU, USA und Japan lehnen umfassende Restriktionen ab

Die UN-Konvention zur Einschränkung des Rauchens wird kein allgemeines Werbeverbot für Tabakprodukte enthalten, wie dies die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefordert hatte (siehe BDZV intern Nr. 10/2001 vom 9. April 2001).

Die Mehrheit der an den Verhandlungen für das Abkommen beteiligten Staaten, darunter die Europäische Union, die USA und Japan, lehnen ein umfassendes Werbeverbot ab, wie sich zum Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde am 4. Mai 2001 in Genf zeigte. Abgelehnt wird von diesen Ländern auch eine massive Erhöhung der Tabaksteuern, um den Tabakkonsum einzuschränken. Wie die "Süddeutsche Zeitung" in München berichtet, ist die große Mehrheit der Industrieländer nicht bereit, einen gemeinsamen Mindestsatz, der wesentlich höher wäre als der bisherige durchschnittliche Steuersatz, zu vereinbaren. Eine nächste Verhandlungsrunde sei für den Herbst 2001 geplant.

zurück