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22. Juli 2010 | Namen und Nachrichten

Umzug belastet dpa-Ergebnis

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wird ihre neue Zentralredaktion in Berlin am 15. Septem­ber 2010 eröffnen. Das gab das Unternehmen auf der Jahrespressekonferenz am 23. Juni be­kannt. „Erstmals seit der Firmengründung arbei­ten dann alle zentralen Redaktionen unter einem Dach - von Wort über Foto, Grafik und Online bis zu Audio&Video“, freute sich Chefredakteur Wolfgang Büchner. Mit dem Umzug kommen rund 300 Mitarbeiter im Newsroom (3.800 Quad­ratmeter) in Berlin zusammen, die zuvor auf drei Standorte in Hamburg, Frankfurt am Main und in der Hauptstadt verteilt waren. Allerdings belastet der gut 7,7 Millionen Euro teure Umzug schwer das Ergebnis der Agentur, sodass die dpa erst­mals in ihrer Unternehmensgeschichte einen Verlust einfährt (3,8 Millionen Euro). Die Umsatz­erlöse gingen um 4,1 Prozent (3,8 Millionen Euro) auf 90,3 Millionen Euro zurück. Einer der Haupt­gründe dafür sei der Verzicht der WAZ Medien­gruppe (Essen) auf die Dienste der dpa, erläu­terte Malte von Trotha (Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung). Nach Abteilungen aufge­schlüsselt steuerten erneut die Wort-Dienste den Löwenanteil des Umsatzes bei: 69,2 Millionen (-3,4 Prozent). Die Erlöse aus neuen Produkten wie zum Beispiel den Nachrichten für Kinder stie­gen von 600.000 auf 800.000 Euro. Die Eigenka­pitalquote liege bei deutlich über 55 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet die dpa-Führung noch einmal mit einem operativen Verlust, der jedoch kleiner ausfallen werde als in den vorangegange­nen zwölf Monaten.

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