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06. März 1997 | Allgemeines

Umsatzrückgang in der Papierindustrie

Wachstumsmärkte in Südostasien und Lateinamerika erschließen

Das vergangene Jahr ist für die deutsche Papierindustrie "nicht befriedigend verlaufen". Zwar sei, wie der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (vdp), Hans-Michael Gallenkamp, anläßlich der Jahrespressekonferenz am 4. März 1997 in Düsseldorf mitteilte, die Produktion "lediglich um 1,3 Prozent zurückgegangen".

Doch hätten die deutschen Papierfabriken Umsatzeinbußen von 10,6 Prozent (auf 18,4 Milliarden Mark) hinnehmen müssen. Ein wesentlicher Grund für den rückläufigen Umsatz seien die sinkenden Absatzpreise; durchschnittlich ergebe sich ein Preisrückgang von 19,7 Prozent. Dies habe "zu einem Null-Ergebnis geführt". Berücksichtigen müsse man allerdings, daß die Papierindustrie 1995 "ein untypisches Zwischenhoch" erlebt habe, da viele Abnehmer in Erwartung steigender Papier- und Zellstoffpreise ihre Käufe vorgezogen hätten.

Der vdp-Präsident warnte davor, kurzfristige Schwankungen in den Absatz- und Umsatzzahlen überzubewerten. Mittelfristig befinde sich "die deutsche Papierindustrie im konstanten Aufschwung". Allerdings dürfe sie sich nicht allein "auf die angestammten Märkte" konzentrieren, sondern müsse sich auch die Wachstumsmärkte der Zukunft besonders in Südostasien und Lateinamerika erschließen.

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