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01. Oktober 2004 | Namen und Nachrichten

Über prominente Raser darf berichtet werden

Das Berliner Kammergericht hat mehrere Klagen von Ernst August Prinz von Hannover gegen Verlage und Tageszeitungen abgewiesen und die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen. Streitfall war die Berichterstattung über eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer französischen Autobahn. Ernst August war mit 211 km/h gefahren und zu einem Monat Fahrverbot und 728 Euro Strafe verurteilt worden. Darüber wurde berichtet. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt, hatte der Mann dies als schweren Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte von Gerichten ahnden lassen wollen. Das Landgericht Berlin und der 10. Zivilsenat des Kammergerichts, das die Sache im einstweiligen Verfügungsverfahren zu entscheiden hatte, vertraten dieselbe Auffassung. Der 9. Zivilsenat des Kammergerichts wies jedoch die Klagen ab.

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