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13. Juli 2001 | Allgemeines

Trotz Kritik: ZDF will Kooperation mit T-Online

Wenig Annäherung zwischen BDZV und dem Mainzer Sender

Trotz der massiven Kritik der gesamten privaten Medienwirtschaft und weiten Teilen der Fachöffentlichkeit will das ZDF an seiner Planung festhalten, bei der Funkausstellung Ende August 2001 in Berlin mit dem Internet-Angebot "heute.t-online.de" zu starten. Dies erklärte der ZDF-Justiziar Carl-Eugen Eberle in einem Gespräch mit Vertretern des BDZV am 9. Juli 2001 in Mainz.

Der BDZV machte bei dem Zusammentreffen noch einmal deutlich, dass die geplante Kooperation wettbewerbsrechtlich äußerst bedenklich sei und gegen das rundfunkrechtliche Werbe- und Sponsoringverbot verstoße. Vor allem die Exklusivität des Vertrags sowie der Plan, für das Internet-Angebot im Fernsehprogramm des ZDF zu werben, seien nicht hinnehmbar. Der BDZV machte deutlich, dass er jetzt rechtsaufsichtliche und gerichtliche Schritte gegen das Angebot "heute.t-online.de" prüfen werde. Justiziar Eberle versicherte den Vertretern des BDZV, dass das ZDF seine Forderung, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Werbung in ihren Internet-Angeboten zu gestatten, zurückgenommen habe. Auch versicherte er, dass keine Regionalisierung des ZDF-Internet-Angebots geplant sei. Außerdem will das ZDF sicherstellen, dass die Zulieferungen des Senders nicht in den regionalen Angeboten von T-Online verwendet werden.

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