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27. Januar 2005 | Namen und Nachrichten

Trauer um Herbert Huster

Herbert Huster, Verleger der „Niederelbe-Zeitung“ in Otterndorf, ist im Januar 2005 in seinem 84. Lebensjahr verstorben. Huster stammte aus dem Vogtland. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Aufhebung der Lizenzpflicht baute er den Hottendorffschen Verlag in Otterndorf wieder auf. 1954 kam es durch die Fusion der „Niederdeutschen Zeitung“ und der „Hadler Zeitung“ zur Gründung der „Niederelbe-Zeitung“. Weitsichtig sorgte der Verleger für Kooperationsmöglichkeiten unter den kleineren eigenständigen Verlagen in Norddeutschland und etablierte die „Zeitungsgruppe Nord“ als Anzeigenkombination von 13 Verlagen aus dem Hamburger Umland, die er fast 40 Jahre lang leitete. Zu Beginn der 70er Jahre folgte die WIRAKO (Wirtschaftsraumkombination), in die auch der Hamburger Verlag Axel Springer eingebunden ist. Parallel dazu war Huster mittels Fusionen an der Gründung der „Cuxhavener Nachrichten“ 1976 beteiligt und leistete auf dem Cuxhavener Medienmarkt Pionierarbeit mit einem Btx- und lokalen Fernseh-Angebot Ende der 70er Jahre. Über die Tätigkeit für das eigene Unternehmen hinaus engagierte Huster sich für die Interessen insbesondere der lokalen und regionalen Zeitungsverlage sowohl im Verband Nordwestdeutscher Zeitungsverlage wie auch in den Gremien des BDZV. Dem Vorstand des VNZV gehörte der Verleger 20 Jahre lang an. Für sein Wirken ist er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden.

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