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05. Juli 2002 | Namen und Nachrichten

Trauer um Hans-Wolfgang Pfeifer

Hans-Wolfgang Pfeifer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und Ehrenpräsident des Verbands Hessischer Zeitungsverleger (VHZV), ist in der Nacht zum 4. Juli in seinem 72. Lebensjahr verstorben. „Hans-Wolfgang Pfeifer war ein großer Verleger, ein wichtiger Ratgeber und guter Freund“, würdigte BDZV-Präsident Helmut Heinen den Verstorbenen. Sein verlegerisches Credo sei es stets gewesen, das Unternehmerisch/ Kaufmännische mit hohen publizistischen Ansprüchen zu verknüpfen. „Er stand an der Spitze einer der großen und besten Zeitungen der Welt. Umso mehr Respekt verdient sein besonderes Engagement in den Verlegerverbänden, wo er vehement für die Interessen der kleineren Zeitungsverlage stritt. Nicht nur die eigene Zeitung lag ihm am Herzen; ihm ging es um die Zeitungskultur in Deutschland“, sagte Heinen.

 

Pfeifer konnte auf eine große Zeitungskarriere zurückblicken: Nach achtjähriger Tätigkeit als Rechtsanwalt berief ihn die Gesellschafterversammlung der „F.A.Z.“ 1968 zum Geschäftsführer und vier Jahre später zum Vorsitzenden der Geschäftsführung. Schon früh engagierte sich Pfeifer für die gemeinsamen Interessen der Zeitungsverlage: 1973 wurde er in den Vorstand des VHZV gewählt; von 1979 bis 1991 stand er an der Spitze des Landesverbands. Zugleich gehörte er drei Jahre lang dem Präsidium des BDZV an. Hans-Wolfgang Pfeifer galt als überzeugter Föderalist und Streiter für eine vielfältige lokale und regionale Zeitungslandschaft. Für sein vielschichtiges Engagement im Dienst von Staat und Gesellschaft, das weit über die Zeitungsbranche und die Kommune Frankfurt am Main hinausreichte, wurde er unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern, dem Hessischen Verdienstorden, der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main und der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.

 

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