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11. April 2006 | Namen und Nachrichten

Trauer um Eugen Kurz

Eugen Kurz, langjähriger Verlagsmanager und Schöpfer des „Stuttgarter Modells“, ist am 27. März 2006 in seinem 89. Lebensjahr in Mann­heim verstorben. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs startete Kurz seine Karriere als Ge­schäftsführer der Deutschen Verlagsanstalt (DVA), die damals der Unternehmerfamilie Bosch gehörte, wie die Geschäftsführung der Dachge­sellschaft der Zeitungsgruppe Stuttgart, der heu­tigen Südwestdeutschen Medienholding GmbH. Kurz sei es gelungen, schreibt Jürgen Dannen­mann, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Stutt­gart, in einer Würdigung, die Gruppe Zug um Zug zu vergrößern, unter anderem durch Beteiligun­gen an der „Südwestpresse“ und an den „Stutt­garter Nachrichten“. 1970 verkaufte Kurz im Auf­trag der Familie Bosch deren Anteile an der Hol­ding; es beteiligten sich mit je 44,4 Prozent die Medienunion Ludwigshafen GmbH und die Gruppe Württembergischer Verleger. 1972 wurde Kurz als Nachfolger von Josef Eberle auch Ge­schäftsführer der Stuttgarter Zeitung Verlagsge­sellschaft mbH & Co. KG. Grundlage seiner Strategie sei die Leitlinie „Kooperation statt Kon­zentration“ gewesen, erinnert sich Dannenmann. Mit dem so genannten Stuttgarter Modell habe der Manager die Existenz zweier redaktionell unabhängiger Zeitungen, der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten“, an einem Ort gesichert. Auch nach dem Ausscheiden aus der Geschäftsführung 1979 habe Kurz sich noch in verschiedenen Aufsichtsratsgremien für die ge­meinsamen Belange der Branche engagiert.

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