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05. März 2004 | Ausland

Todesanzeige für Simbabwes Pressefreiheit auf der Titelseite

Mit einer ungewöhnlichen Aktion machte die renommierte Wochenzeitung „Mail & Guardian“ aus Südafrika Mitte Februar 2004 ihre Verärgerung über die Unterdrückung der Pressefreiheit im Nachbarstaat Simbabwe deutlich: Sie erschien mit einer großformatigen Todesanzeige für Simbabwes Pressefreiheit auf der Titelseite, in der es weiß auf schwarz heißt: „In memoriam Zim media freedom“. Unter Hinweis auf ein Gerichtsurteil, wonach simbabwische Journalisten künftig nicht ohne die Genehmigung einer staatlichen Medienkontrolle arbeiten dürfen, heißt es in einem Leitartikel der Zeitung: „Nach langer, schwerer Krankheit ist Simbabwes Presse- und Meinungsfreiheit vergangenen Freitag verschieden. Sie wurde diese Woche begraben – Südafrikas Präsident Thabo Mbeki und Außenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma waren nicht präsent.“ Ein Hinweis darauf, dass Südafrikas Regierung als toleranter Beobachter der Repression in Simbabwe gilt.

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