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02. September 2009 | Digitales

TNS Convergence Monitor (III)

Konvergente Produkte und Services erreichen laut dem dritten TNS Convergence Monitor immer größere Teile der Bevölkerung in Deutschland. Die Grenzen zwischen den klassischen Medien TV, Print, Radio und dem Internet verschwimmen zunehmend. Laut der am 20. August 2009 veröf­fentlichten Studie schauen sich in der Alters­gruppe der 14- bis 29-Jährigen bereits 61 Prozent der Onliner regelmäßig (das heißt einmal monat­lich) Videoclips auf Internetvideoportalen wie YouTube an und 20 Prozent rufen Sendungen auf den Onlineportalen der TV-Sender ab. Radiosen­der, die auch über UKW empfangen werden kön­nen, werden von 25 Prozent dieser Altersgruppe über das Internet gehört; 20 Prozent der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer gehören zur Hörer­schaft, die ausschließlich über das Internet empfangbares Webradio hört. Nachrichten und aktuelle Informationen werden in allen Alters­gruppen häufig online genutzt: Bei den 30- bis 49-jährigen Internetnutzern sind es 55 Prozent, die sich mindestens einmal monatlich im Netz auf den aktuellsten Stand bringen; 39 Prozent nutzen dies mindestens einmal in der Woche. Der TNS Convergence Monitor ist eine Gemeinschaftsstu­die von TNS Convergence Group, ARD-Wer­bung, IP Deutschland, Unity Media und ZDF. Für die aktuelle Studie wurden 1.513 Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren in Deutschland zwi­schen dem 14. April und dem 25. Mai 2009 be­fragt. Ein weiterer interessanter Befund: Die für das Internet charakteristische aktive, selbstbe­stimmte Nutzung von Inhalten wird mit Blick auf das Fernsehen noch relativ zurückhaltend be­wertet. Am häufigsten wollen laut TNS Convergence Monitor die 14- bis 64-Jährigen Filme, die jüngst im Kino gelaufen sind, lieber zu einem freigewählten Zeitpunkt als im Rahmen des normalen Fernsehprogramms anschauen (39 Prozent). Bei Nachrichten sind es 19 Prozent, die eine freie Wahl von Zeit und Sendung bevorzu­gen. Fazit der Autoren: „Die Macht der Gewohn­heit und damit das lineare Fernsehen dominiert nach wie vor in allen Teilen der Bevölkerung, nicht nur bei den Älteren ab 50 Jahren.“ Videoin­halte auf Abruf würden derzeit noch eher selten genutzt; nur neun Prozent schauten mindestens einmal im Monat Sendungen an, die in den On­linearchiven der Fernsehsender vorgehalten wer­den, vier Prozent hätten bereits einmal einen Film aus einer „virtuellen Videothek“ bestellt.

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