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09. August 2011 | Allgemeines

Theodor-Wolff-Preisverleihung in Bonn

Sechs Journalisten werden für herausragende Leistungen geehrt

Gut 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und den Medien erwartet der BDZV am 6. September 2011 bei der Verleihung des Theodor-Wolff-Preises. Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen wird in diesem Jahr auf Einladung des „General-Anzeigers“ im Hotel Kameha Grand in Bonn überreicht.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die sechs Ausgezeichneten: Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Kommentar/Glosse/Essay“ hat die Jury Mely Kiyak für ihren Beitrag „Liebe Sakineh Ashtiani!“ („Berliner Zeitung“/„Frankfurter Rundschau") zuerkannt, in dem sich die Autorin auf mutige und ungewöhnliche Weise mit dem Thema Steinigungen im Iran beschäftigt.
Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte „Lokales“ erhalten Rena Lehmann für ihren Artikel „Ein Schnitzel und viele Verlierer“ („Rhein Zeitung“, Koblenz), der am Beispiel einer falsch ausgegebenen Schulmahlzeit und den aberwitzigen Folgen die Probleme der deutschen Gesellschaft mit dem Islam ausleuchtet, sowie Jan Rübel für seinen Beitrag „Die Tänzer von Zehlendorf“ („Berliner Morgenpost“), in dem der Autor am Beispiel eines Berliner Tanzcafés schildert, wie alzheimerkranke Menschen ein gleichwohl erfülltes, lebenswertes Leben führen.
Den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Allgemeines“ bekommen Uwe Ebbinghaus sowie Kirsten Küppers. Ebbinghaus („Frankfurter Allgemeine Zeitung“) berichtet in seinem Artikel „Der Zugnomade“ von einem Mann, der als Wohnungsloser sein gesamtes Dasein in Zügen verbringt. Kirsten Küppers beschreibt in ihrem Porträt „Das wieder gewonnene Gesicht“ („taz – die tageszeitung“, Berlin), wie ein furchtbar entstelltes türkisches Folteropfer mithilfe zahlreicher Operationen ins Leben zurückkehrt. Die Artikel der Preisträger sind im Internet unter www.theodor-wolff-preis.de nachzulesen.
Der Preis für das Lebenswerk geht an Klaus Harpprecht. Die Jury würdigt ihn als streitbaren Journalisten und Publizisten, der aktuelle, gesellschaftliche und politische Themen offensiv und stets glänzend formuliert auf den Punkt bringt.
Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis, an dem sich diesmal 432 Journalisten beteiligt haben, erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet, an die Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.
Der einladende „General-Anzeiger“ (Bonn) ist selbst zweimaliger Theodor-Wolff-Preisträger. Zuletzt wurde Wolf J. Bell 1999 mit der Auszeichnung für das Lebenswerk geehrt. Obendrein bekleidet „GA“-Verleger Hermann Neusser seit vielen Jahren den Vorsitz des Kuratoriums für die renommierteste und älteste Auszeichnung der Zeitungsbranche, die im kommenden Jahr zum 50. Mal vergeben wird. Anmeldungen für die Theodor-Wolff-Preisverleihung sind bis zum 26. August 2011 möglich.

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