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12. Juni 1998 | Allgemeines

Theodor-Wolff-Preis für sieben Journalisten

Thomas Löffelholz für sein Lebenswerk geehrt

Der Chefredakteur der Zeitung "Die Welt" (Berlin), Thomas Löffelholz, ist am 19. Mai 1998 in Bonn für sein Lebenswerk mit dem Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden. Löffelholz stehe für einen liberalen Journalismus ganz im Sinne von Theodor Wolff, dem einstigen Chefredakteur des "Berliner Tageblatts", urteilte die Jury. Nach ihm ist der renommierteste deutsche Journalistenpreis benannt, der jährlich vom BDZV verliehen wird.

Neben Löffelholz prämierte die Jury sechs Journalisten für ihre herausragenden Leistungen: Der mit 11.000 Mark dotierte Preis in der Kategorie essayistischer/ literarischer Journalismus ging an Sabine Riedel für ihren Beitrag "Sarajevo-Blues" (Frankfurter Rundschau). Die Autorin beschreibt Menschenschicksale der vom Balkankrieg schwer getroffenen Stadt Sarajevo. Die mit je 9.000 Mark dotierten Preise in der Sparte "Allgemeines" gingen an Gerd Kröncke für seine Reportage "Der Mann, den Diana aushält" (Süddeutsche Zeitung, München), ein Beitrag der sich mit dem Thema "Paparazzi" befaßt und eine Woche vor dem Unfalltod der Prinzessin von Wales erschien; Uwe Schmitt für den Beitrag "Wer aus dem Staunen herauskommt", eine subtile Beschreibung des heutigen Japans (Frankfurter Allgemeine Zeitung); sowie Kurt Oesterle für "Die heimliche deutsche Hymne" (Schwäbisches Tagblatt, Tübingen), eine Darstellung der vielfältigen Wirkungsgeschichte des 1809 in Tübingen entstandenen Liedes (Text: Ludwig Uhland "Ich hatt einen Kameraden").

Wilfried Massmann und Andreas König erhalten den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie "Lokales". Massmann wurde preisgekrönt für seine Kommentierung "Bielefeld ist nicht Schilda" (Neue Westfälische, Bielefeld), in der er humorvoll politischen Stillstand und Lähmung der Verwaltung der alljährlichen Urlaubszeit beschreibt. König schildert unter dem Titel "Der gute Mensch aus der Weinbergstraße" (Havelberger Volksstimme) die Ochsentour eines westdeutschen Politikers im ostdeutschen Havelberg.

An der Ausschreibung des Journalistenpreises der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis hatten sich 269 Journalisten mit 405 Artikeln beteiligt. Die Preise werden am 2. September in einem Festakt in Frankfurt überreicht. Der unabhängigen Jury zum Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis gehören an: Gernot Facius (stellvertretender Chefredakteur "Die Welt", Berlin), Dr. Helmut Herles (Chefredakteur, "General-Anzeiger", Bonn), Thomas Kielinger, (freier Publizist, Bonn), Herbert Kolbe (Chefredakteur "Emder Zeitung"), Ralf Lehmann (Chefredakteur "Westdeutsche Allgemeine Zeitung", Essen), Herbert Riehl-Heyse (ltd. Redakteur "Süddeutsche Zeitung", München), Dr. Klaus Rost (Chefredakteur "Märkische Allgemeine", Potsdam), Jost Springensguth (Chefredakteur "Westfälische Nachrichten", Münster), Dr. Monika Zimmermann (Chefredakteurin "Westfälischer Anzeiger", Hamm).

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