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16. Mai 2007 | Allgemeines

Theodor-Wolff-Preis für sechs Journalisten

Sibylle Krause-Burger erhält Journalistenpreis der deutschen Zeitungen für das Lebenswerk

Der Journalistenpreis der deutschen Zei-tungen – Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an sechs Journalisten: Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte „Allgemeines“ erhalten Sebastian Glubrecht für seinen Artikel „Bis dass der Tod euch scheidet“ („Süddeutsche Zeitung“ - Magazin, München), in dem er ebenso berührend wie diskret bei einem alten Ehepaar einen Fall von Sterbehilfe aus großer Liebe nachzeichnet, sowie an Astrid Geisler für ihren Beitrag „Das vergessene Land“ („taz – die tageszeitung“, Berlin), der beschreibt, dass in Ostvorpom-mern Neonazis die netten Jungs von nebenan sind.

Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kate­gorie „Leitartikel/Kommentar/Essay“ hat die Jury Nikolaus Blome für seinen Beitrag „Warum uns Gerhard Schröder fehlt“ („Die Welt“, Berlin) zuer­kannt, in dem der Autor den Ursachen für das Gefühl der Langeweile in der aktuellen Politik nachspürt.

Christoph Wöhrle und Marlon Gego bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalis­tenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Lokales“. Wöhrle („Berliner Morgenpost“) schaute in sei­nem Artikel „Doktor Fastfood und Mister Dschi­had“ den Berli­ner Muslimen auf den Teller und warf ganz ne­benbei einen Blick aus ungewohnter Perspektive auf islamistische Tendenzen. Gego schildert in seiner Reportage „Am Ende der Illu­sion“ („Aa­chener Zeitung“/“Aachener Nachrich­ten“ - Maga­zin) an der Auseinandersetzung zwi­schen Klein­gärtnern und Stadionbauern Lokalpo­litik als Graswurzelarbeit.

Der Preis für das Lebenswerk geht an die Ko­lumnistin Sibylle Krause-Burger („Stuttgarter Zei­tung“ und andere), die seit Jahrzehnten mit bril­lanten Portraits und Hintergrundberichten das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland begleitet.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Journa­listenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu verge­ben hat. Sie erinnert an den langjährigen Chefre­dakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

Die Auszeichnungen werden am 5. September bei einem Festakt in Berlin überreicht. An der Ausschreibung hatten sich 345 Journalisten aus 93 Zeitungsverlagen be­teiligt.

Der unabhängigen Jury zum Theodor-Wolff-Preis gehören an: Dr. Wilm Herlyn (Chefredak­teur Deutsche Presse-Agentur, Hamburg), Bernd Hilder (Chefredakteur „Leipziger Volkszeitung“), Bascha Mika (Chefredakteurin „taz – die tages­zeitung“, Berlin), Ulrich Reitz (Chefredakteur „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, Essen), Stephan Richter (Chefredakteur Schleswig-Hols­teinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Evelyn Roll (leitende Redakteurin „Süddeutsche Zeitung“, München), Werner Schwarzwälder (ehemaliger Chefredakteur, „Südkurier“, Konstanz), Franz Sommerfeld (Chefredakteur „Kölner Stadt-Anzei­ger“) sowie Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur „Frankfurter Rundschau“).

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