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23. Juni 2016 | Lob und Preis

Theodor-Wolff-Preis 2016: Die Nominierte Sina Wilke

Erstmals gab die Theodor-Wolff-Preis-Jury in diesem Jahr keine Sieger bekannt, sondern wählte pro Kategorie drei Nominierte aus; die eigentlichen Preisträger werden am Tag der Preisverleihung am 7. September in Berlin gewählt und am Abend bekannt gegeben. Bis zur Preisverleihung stellt der BDZV im Newsletter „intern" die Nominierten vor. Heute: Sina Wilke mit ihrem Stück „Von Mensch zu Mensch" („SH Journal" der sh:z, Flensburg).

Sina Wilke (Foto: Michael Staudt)Sina Wilke (Foto: Michael Staudt)Sina Wilke, geboren am 18. September 79 in Flensburg, arbeitet seit 2012 beim SH Journal des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z). Nach ihrem Germanistik-, Spanisch- und Biologie-Studium in Bamberg, Potsdam und Havanna, absolvierte sie ein Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z). Anschließend arbeitete sie zunächst als Redakteurin in der Lokalredaktion Eutin. Die Journalistin hat zwei Kinder. Ihr Text „Von Mensch zu Mensch"  ist für den Theodor-Wolff-Preis 2016 in der Kategorie „Lokales" nominiert.

In einem Satz: Worum geht es in Ihrem Artikel?

  • Sina Wilke: Ich portraitiere den langjährigen Eutiner Amtsrichter Otto Witt.

Wie entstand die Idee zu Ihrem Beitrag und wie haben Sie recherchiert?

  • Ich habe vier Jahre lang in der Lokalredaktion in Eutin gearbeitet. In dieser Zeit, in der ich Dutzende Verhandlungen von Otto Witt besucht habe, entstand die Idee. Ich habe damals oft gedacht, dass ich Witt aufgrund seiner Persönlichkeit gern mal portraitieren würde; es ist aber nie dazu gekommen. Später, als ich schon beim SH Journal in Flensburg arbeitete, habe ich die Idee dann aufgegriffen. Grundlage meiner Recherche waren die vielen zurückliegenden Verhandlungen, bei denen ich Witt kennengelernt hatte. Aktuell besuchte ich dann noch weitere Prozesse mit Witt als Vorsitzendem Richter und traf mich mit ihm zum Gespräch. Zudem las ich Artikel aus der Lokalpresse über seine Verhandlungen, sprach mit Kollegen und machte mich über rechtliche Grundlagen schlau.

Von wem und wie wurden Sie in der Recherche unterstützt?

  • Von meinem Kollegen Bernd Schröder aus Eutin, der Otto Witt durch seine Gerichtsberichterstattung ganz gut kennt und meinen Text konstruktiv gegengelesen hat.

Was macht für Sie persönlich guten Journalismus aus?

  • Wenn man sich ohne Rücksicht auf Erwartungen - der Leser, der Betroffenen, der Kollegen oder seiner eigenen - dem Kern einer Sache oder Person nähert.

Was braucht ein herausragender Artikel?

  • Er sollte seine Leser fesseln und dabei einen Mehrwert bieten: Wissen vermitteln, ein Aha-Erlebnis bescheren, nachdenklich machen…

ZUM NOMINIERTEN TEXT

 

 

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