Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

08. Mai 1998 | Digitales

"taz"-Korrespondent Böhm im Kongo in Haft

Der Korrespondent der Berliner "tageszeitung" in Ostafrika, Peter Böhm, ist seit vier Wochen in der Demokratischen Republik Kongo in Haft. Wie die "taz" mitteilt, wurde Böhm am 12. April 1998 im Osten des Kongo nahe der Grenze zu Uganda und Ruanda festgenommen und am nächsten Tag in die Hauptstadt Kinshasa überführt. Seitdem sei er unter dem Vorwurf der Spionage in einem Gefängnis des kongolesischen Staatssicherheitsdienstes inhaftiert. Bemühungen der deutschen Botschaft um seine Freilassung seien bisher ohne Erfolg geblieben. Es handle sich um die erste dauerhafte Festnahme eines europäischen Journalisten im ehemaligen Zaire seit dem Sturz des Mobutu-Regimes durch Laurent Kabila 1997. Was Böhm im einzelnen zur Last gelegt wird, ist, wie die "taz" weiter mitteilt, nicht bekannt. Seine Festnahme erfolgte in einem Kriegsgebiet, wo Rebellen aus Kongo, Uganda und Ruanda operieren. Böhm habe in den letzten Jahren mehrfach die Region bereist und seit Ende 1997 für die "taz" aus Kenias Hauptstadt Nairobi berichtet.

zurück