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29. November 2001 | Allgemeines

Tarifvertrag zur Förderung der Altersversorgung in der Druckindustrie

Branchenmodell zur betrieblichen Altersversorgung

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie (HPV) sowie die Gewerkschaft ver.di haben sich am 27. November 2001 auf einen Tarifvertrag zur Förderung der Altersversorgung in der Druckindustrie sowie auf ein Branchenmodell zur betrieblichen Alterversorgung „Medien, Druck und Papier“ geeinigt.

Der bvdm begrüßte das Ergebnis. Die Errichtung einer überbetrieblichen Pensionskasse werde den Unternehmen helfen, einen „einfachen und guten Weg zur betrieblichen Alterversorgung zu beschreiten“. Der Verband wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aus dem Vertrag für die Arbeitgeber keine Kosten entstehen. Es werde kein Arbeitgeberzuschuss gezahlt, auch nicht aus eingesparten Sozialversicherungsbeiträgen. Der Arbeitnehmer könne ausschließlich im Weg der Entgeltumwandlung seine künftigen Ansprüche auf Jahresleistung, zusätzliches Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen ganz oder teilweise in eine Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung umwandeln.

 

Ferner machte der bvdm deutlich, dass den Arbeitgebern dabei sämtliche Durchführungswege nach dem Betriebsrentengesetz offen stünden. Es gebe keine Verpflichtung, einen bestimmten Modus anzubieten. Die Tarifvertragsparteien würden jedoch ein Branchenmodell in Form einer überbetrieblichen Pensionskasse anbieten. Allerdings sei der Arbeitgeber nicht verpflichtet, dies anzuwenden. Die Ausschreibung werde demnächst erfolgen, so dass das Branchenmodell im März 2002 errichtet werden kann. Kontakt: Bundesverband Druck und Medien, Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0611/ 803181, E-Mail as@bvdm-online.de.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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