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03. April 2009 | Allgemeines

Tarifverhandlungen in der Druckindustrie vertagt

Verhandlungsführer Pütz: Lohnerhöhungen würden Arbeitsplätze massiv gefährden

Die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach fünf Prozent mehr Lohn ist anlässlich der ersten Verhandlungsrunde am 2. April 2009 in Berlin bei den Arbeitgebern der Druckindustrie auf „absolutes Unverständnis“ gestoßen. Der Verhandlungsführer des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm), Dr. Wolfgang Pütz, erklärte: Angesichts der Weltwirtschaftskrise und den Auswirkungen auf die Druckindustrie gefährdeten „Lohnerhöhungen in massivem Maß Arbeitsplätze in unserer Branche“. Die Betriebe stünden vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung. Um diese zu bewältigen, brauchten sie Planungssicherheit und Flexibilität.

Foto Dr.  Pütz - 18Der bvdm wies daraufhin, dass die Auftragseinbrüche von mehr als 35 Prozent in der Industrie direkt auf das Auftragsvolumen in der Druckindustrie durchschlügen. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen seien aktuell so schlecht wie nie. Lohnerhöhungen, die die angeschlagenen Betriebe weiter schwächten und den Beschäftigten schadeten, beschleunigten die Krise, warnte Pütz. Überdies habe die Druckindustrie enorme strukturelle Veränderungen zu bewältigen. Das starke Wachstum der Onlinemedien habe die Werbeanteile der Printmedien sinken lassen, Anzeigenvolumina und Auflagen der Presse gingen zurück. Dazu bvdm-Verhandlungsführer Pütz: „Ein Tarifabschluss muss von allen mittelständischen Unternehmen unserer Branche tatsächlich getragen werden können. Beschäftigungssicherung muss daher jetzt absoluten Vorrang haben.“ Die Tarifverhandlungen in der Druckindustrie werden am 30. April 2009 in Frankfurt am Main weitergeführt.

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